Babypflege: Ein Kleinkind optimal versorgen.

Babypflege: Ein Kleinkind optimal versorgen.

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BabynahrungEin Baby muss gepflegt und liebevoll umhegt werden, damit es gesund bleibt und sich gut entwickelt. Aber speziell bei der Körperpflege kann auch übertrieben werden. Hier einige Tipps für die Versorgung eines Kleinkindes.

Warmes Wasser ist das beste Mittel, um den Körper eines Babys zu reinigen. Ist die Haut des Kindes gesund, darf auf jegliche Badezusätze verzichtet werden, weil sie die Haut austrocknen könnten. Ist die Babyhaut bereits trocken, so helfen einige Tropfen Weizenkeimöl als Badezusatz oder ein speziell für Babys geeignetes Badeöl.

Beim Einkauf sollte dringend auf die Inhaltsstoffe geachtet werden: Tenside und Emulgatoren und andere Substanzen können dem Baby schaden. Da Säuglinge sich nicht schmutzig machen, genügt es, sie mit einem Waschlappen ohne Seife sanft abzureiben und sie nach dem Baden ggf. mit einer Babycreme ohne Duftstoffe zart einzureiben.

Bei manchen Kleinkindern kann es zu einer sogenannten Windeldermatitis kommen - das ist der medizinische Ausdruck für einen wunden oder entzündeten Po. Dem kann vorgebeugt werden, indem das Baby häufig gewickelt und sein Po gründlich - am besten unter fließendem Wasser - gereinigt wird. Für unterwegs haben sich Öltücher bewährt. Hat das Baby bereits einen wunden Po, so sollte möglichst oft auf die Windel verzichtet werden, damit frische Luft an den Unterleib des Babys gelangt. Ringelblumen-Creme empfiehlt sich zur Pflege wunder Stellen. Nässt die Haut und bilden sich Knötchen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Möglicherweise liegt eine Pilzinfektion vor.

Babys besitzen eine sehr empfindliche Haut - sie ist nur ein Fünftel so dick wie bei einem Erwachsenen. Daher ist es ratsam, das Kind bis zum ersten Lebensjahr nicht länger als 10 oder 12 Minuten zu baden. Die Wassertemperatur sollte nicht höher sein als 36 Grad, und ein bis zwei Mal pro Woche reicht ein Babybad aus. Da der Körper eines Kleinkindes erst ab dem zweiten Lebensjahr die Wärme über die Haut reguliert, sollte die Raumtemperatur beim Baden etwas 25 Grad bei geschlossenen Fenstern betragen. Manche Kinder mögen es, nach dem Baden trocken geföhnt zu werden. Dies sollte nur hin und wieder vorgenommen werden, um dem Austrocknen der Haut vorzubeugen.

In den ersten beiden Wochen nach der Entbindung darf ein Baby gar nicht gebadet werden, weil in dieser Zeit der Nabel abheilt und deshalb Infektionsgefahr besteht. Kleinkinder, die älter sind als ein Jahr, dürfen länger im Wasser bleiben. Sie vertragen - falls sie keine Neurodermitis haben - auch schon das Chlorwasser in einem Schwimmbad. Allerdings sollten die Eltern genau beobachten, ob das Baby davon Hautreizungen bekommt.

Bei manchen Babys bildet sich auf der Kopfhaut eine klebrige Schuppenschicht, die jedoch als harmlos anzusehen ist. Es dauert eine Weile, ehe die Talgdrüsen regulär arbeiten. Mütter finden es meist unschön, wenn sich sichtbare Schuppen auf dem Kopf ihres Kindes bilden, und können die befallenen Hautstellen mit Oliven- oder Babyöl abtupfen. Nachdem das Öl eine Stunde lang eingewirkt ist, lassen sich die Belege behutsam mit einem Kamm lösen. Danach wird das Köpfchen mit lauwarmem Wasser abgewaschen.

Für die Haarpflege eines neugeborenen Babys wird kein Shampoo benötigt. Das feine Haar lässt sich beim Baden mitwaschen und bleibt auch ohne spezielles Haarwaschmittel sauber. Mildes Babyshampoo schont die Kopfhaut des Kindes, sollte aber erst zum Einsatz kommen, wenn das Haar dichter geworden ist.

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