Wenn ein Baby erste Zähne bekommt, beginnen schwere Zeiten

Wenn ein Baby erste Zähne bekommt, beginnen schwere Zeiten.

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Wenn ein Baby erste Zähne bekommt, beginnen schwere ZeitenDas Zahnen eines Babys kündigt sich meist damit an, dass das Kind quengelig wird und nicht essen will. Es schläft nicht gut und lässt sich nur mit Mühe besänftigen. Nun fängt eine schwere Phase für die ganze Familie an.

Den ersten Zahn bekommen Babys in der Regel zwischen dem 6. und dem 8. Monat. Eigentlich bilden sich bereits während der Schwangerschaft sogenannte Keime im Kiefer des ungeborenen Kindes aus. Daher sollte die werdende Mutter darauf achten, dass sie möglichst kalziumhaltige Nahrung zu sich nimmt. Damit sorgt sie dafür, dass ihr Baby ein starkes und gesundes Gebiss erhält. Kleinkinder bekommen 20 Milchzähne, genauer gesagt acht Schneidezähne, vier Eckzähne und acht Backenzähne.

Es kommt vor, dass sich bereits nach zwölf Wochen der erste Zahn zeigt, meistens sind es die mittleren unteren Schneidezähne, die zuerst sichtbar werden. Die letzten Backenzähne lassen sich häufig Zeit, bis das Kleinkind zwei Jahre alt ist.

Babys benötigen in der Zeit des Zahnens noch mehr Zuwendung. Die meisten empfinden Schmerzen, weil sie einen Druck auf den Gaumen spüren und die Schleimhaut im Mund anschwillt. Manche Kinder bekommen auch Durchfall und Fieber - nicht zuletzt, weil sie sich gern alle möglichen Dinge in den Mund stecken und dadurch Infektionen zuziehen.

Wenn die Milchzähne kommen, ist das Immunsystem des Kindes geschwächt. Hält das Fieber länger an, sollte ein Kinderarzt aufgesucht werden. Untrügliche Anzeichen dafür, dass die ersten Zähne unterwegs sind, sind eine heiße und gerötete Wange und dass das Kind auf seiner Faust oder Gegenständen herumkaut. Babys spüren instinktiv: Bei Schmerzen im Zahnfleisch tut ihnen das Kauen gut. Eltern können da helfend eingreifen, indem sie dem Kind einen gekühlten Löffel geben. Auch ein hartes Stück Brot oder Gemüse eignen sich, damit sich der Nachwuchs nicht die Finger kaputt beißt.

Linderung beim Zahnen verschaffen ebenfalls Beißringe, die gut gekühlt worden sind. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, sie sollten ohne Weichmacher hergestellt sein und niemals ins Eisfach gelegt werden. Manche Babys empfinden es auch als schmerzlindernd, wenn sie eine Zahnfleischmassage erhalten. Dafür lassen sich Fingerhüte mit Noppen aus Silikon verwenden, die später weiterhin für die Mundpflege benutzt werden können.

Eine weitere Maßnahme, die die Beschwerden des Babys abmildert, ist das Einflößen von Tee, am besten ein ungesüßter Aufguss von Kamille oder Salbei. Der Tee kann auch mithilfe eines Wattestäbchens auf das gerötete Zahnfleisch aufgetupft werden.

Geht es einem Baby beim Zahnen besonders schlecht, darf es mit einem homöopathischen, in der Apotheke rezeptfrei erhältlichen Mischpräparat beruhigt werden. Vorsicht ist bei der Auswahl des Medikaments geboten - es darf weder zu viel Zucker noch Alkohol enthalten.

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